Mobiler Notruf/Hausnotruf


Mobiler Notruf/Hausnotruf

Der“normale Hausnotruf“ der auf den häuslichen Bereich beschränkt ist und sich in der Altenhilfe und bei Risikogruppen seit seiner Einführung etwa um 1980 bewährt hat, wird über das analoge oder digitale Telefonnetz betrieben. Er bietet ein großes Maß an Ausfallsicherheit da das Notrufgerät bei einem Stromausfall durch eingebaute Akkus weiter genutzt werden kann. In modernen Hausnotrufgeräten werden heute GSM Module verbaut die von einem Festnetzanschluss unabhängig sind. Durch die Einführung der IP (Internet Protocol) basierten Telefonnetze sind die Notrufgeräte an solchen Telefonanschlüssen nur eingeschränkt (keine Ausfallsicherheit) möglich. Durch den Einbau von GSM Modulen (Betrieb über das Mobilfunknetz) kann der Notruf dann dennoch sicher abgesetzt werden. Der „normale Hausnotruf“ wird sicher noch längere Zeit seine Berechtigung haben.
Die logische Weiterentwicklung ist der Mobile Notruf/Hausnotruf. Er basiert auf einem normalen Mobilfunktelefon mit einer zusätzlichen Notruftaste, idealerweise mit eingebautem GPS Sender. Wird ein Notruf abgesetzt wird der aktuelle Standort über GPS (Global Positioning System – deutsch Globales Positionsbestimmungssystem) bestimmt und an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Die Vorteile des mobilen Notruf/Hausnotruf sind vielfältig z. B. können in Datenbanken hinterlegte Informationen abgefragt werden oder der Hilfe suchende kann über sein mobiles Telefon bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut werden. Es gibt verschiedene Varianten dieser Notrufgeräte, die sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden können. Der mobile Hausnotruf wird durch die großen Wohlfahrtsverbände oder private Firmen angeboten, die sich darauf spezialisiert haben.

Auch die zur Verfügung stehenden Serviceleistungen der Anbieter können variieren. Die Kosten des mobilen Notruf/Hausnotruf sind dabei genau so unterschiedlich wie die Leistungen und sollten vor Abschluss eines Vertrages nachgefragt werden.