Pflege zuhause oder in einem Altenheim


Pflege zuhause oder in einem Altenheim

Menschen brauchen ihre Freiheit und Selbstständigkeit. Deswegen setzt sich wohl kaum einer gerne mit dem Gedanken daran auseinander, das zu verlieren. Clevere Erfindungen wie der Treppenlift helfen, die Eigenständigkeit zu bewahren und das Leben wie gewohnt zu genießen. Doch in manchen Situationen rücken Altenheime als Alternative zum angenehmen Wohnen ins engere Blickfeld.

Manche Menschen haben es für sich schon lange geklärt, wie sie in Zukunft einmal wohnen möchten. Sie besichtigen Altenheime und Seniorenresidenzen und sprechen mit Nachbarn, Freunden und Bekannten, um die ideale Wohnstätte für ihre späteren Jahre zu finden. Doch die meisten Menschen wollen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Treppenlift oder Umzug ins Altenheim?

Dort, wo sie verwurzelt sind, wo sie ihre Familie, ihre Freunde und ihre Bekannten haben, wo man sie seit Jahrzehnten kennt und schätzt, fühlen sie sich einfach am wohlsten. Der vertraute Lebensrhythmus mit all den kleinen Freuden des Alltags tut Körper, Geist und Seele gut und hält den Menschen glücklich und gesund. Deswegen sollten Menschen, die in ihren vertrauten vier Wänden wohnen bleiben möchten, ihrem Gefühl folgen. Denn es gibt unzählige Möglichkeiten von Treppenlift oder- aufzug über Essen auf Rädern bis hin zu ambulanten Pflege-Angeboten, die den Alltag im Alter erleichtern. Menschen hingegen, die nichts dagegen haben, umzusiedeln und sich sogar auf die Geselligkeit, Sicherheit und die Infrastruktur der Altenheime freuen, erwartet eine ebenso schöne Zeit. Denn in Deutschland gibt es eine Unzahl an bezahlbaren Altenheimen, Seniorenwohnheimen und -residenzen, in denen es ihnen an nichts fehlen wird.

Altenheime: Der erste Eindruck zählt

Engagiertes und fachkundiges Personal, schön eingerichtete Zimmer und eine landschaftlich reizvolle Umgebung sowie eine gute Anbindung an die Infrastruktur machen das möglich. Um eines dieser Altenheime zu finden, sollte man aber genau hinschauen. Am besten besichtigt man schon lange vor dem Umzug mehrere Heime. Ein guter Test ist ein spontaner Anruf bei der Heimleitung, bei dem man sich erkundigt, ob man vorbeikommen und das Heim besichtigen kann. Ein gutes Haus wird einem gestatten, spontan vorbeizukommen und eventuell sogar beim Essen teilzunehmen und die Räumlichkeiten zu besichtigen. Und wenn man sich dort wohl fühlt, die Pfleger und die Bewohner positiv und offen auf einen reagieren und die Räumlichkeiten hell und freundlich wirken, dann sind das gute Zeichen. Doch bereits aus der Distanz lassen sich Altenheime einschätzen. Wenn man an einem solchen Haus vorbeifährt, sagt auch der äußere Eindruck viel aus. Positiv ist es beispielsweise, wenn an einem Sommertag vor einem Altersheim reges Treiben herrscht, die Bewohner und ihre Angehörigen das schöne Wetter im Außenbereich genießen. Oder wenn man im Winter durch die hell erleuchteten Scheiben ins Innere blickt und die Bewohner und Pfleger gemütlich beisammensitzen sehen kann.