Die Folgen einer Schlafapnoe


Die Folgen der Schlafapnoe

Eine Schlafapnoe, die durch nächtliche Atemstillstände geprägt ist, führt kurzfristig zu verschiedenen Symptomen und kann unbehandelt zu verschiedenen Erkrankungen führen. Man geht davon aus, dass eine unbehandelte Schlafapnoe die durchschnittliche Lebenserwartung um etwa 10 Jahre reduziert.

Mögliche Folgen eines Schlafapnoe-Syndroms

Zu den typischen Folgen einer Schlafapnoe gehört zunächst eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, da der Körper nachts durch die Atemstillstände und die darauf folgenden Weckreaktionen kaum noch in den Tiefschlaf findet. Ohne Tiefschlaf ist man tagsüber dauerhaft erschöpft, kann sich schlecht konzentrieren und Kopfschmerzen, Verspannungen sowie Kreiskaufbeschwerden und nächtliche Mundtrockenheit treten auf. Oftmals lassen sich diese Symptome nur schwer mit einer Schlafapnoe in Zusammenhang bringen, vor allem, wenn niemand das nächtliche Schnarchen und die Atemaussetzer bemerkt, weil man alleine im Bett schläft. Doch bleibt eine Schlafapnoe längere Zeit unbehandelt, können auch schwere Erkrankungen die Folge sein. Bei schlafapnoe-hilfe.de erfährt man, warum man einen Arzt aufsuchen sollte, mit dem man Symptome und mögliche Methoden zur Diagnostik besprechen kann.

Schlafapnoe – welche Erkrankungen langfristig die Folge sein können

Die Schlafapnoe ist für den Körper eine hohe Belastung, schließlich fallen Tiefschlaf und Traumphase nur sehr kurz aus oder finden in manchen Nächten aufgrund der häufigen Weckreaktionen auch gar nicht statt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Psyche, die durch den gestörten Schlaf oft sehr angeschlagen ist, was sogar zu Depressionen führen kann. Auch das Herz-Kreislauf-System ist überlastet, denn durch den Sauerstoffmangel während der Atemstillstände muss das Herz schneller schlagen, was wiederum zu verschiedenen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Rhythmusstörungen oder Herzmuskelerkrankungen führen kann. Auch Schlaganfälle und Herzinfarkte treten als Folge einer unbehandelten Schlafapnoe auf. Oftmals sind die Beschwerden anfangs nur leichter Art und für den Betroffenen kaum zu erkennen. Erst wenn die Schlafapnoe über mehrere Jahre hinweg unerkannt bleibt, treten schwere Folgeerkrankungen auf. Umso wichtiger ist daher eine rechtzeitige Diagnose, um die nötige Behandlung einleiten zu können. Wer also einen schlechten Nachtschlaf hat und sich tagsüber übermäßig erschöpft fühlt, sollte der Sache auf den Grund gehen und herausfinden, ob eventuell eine Schlafapnoe vorliegt.

Sodbrennen oft erstes Anzeichen einer Schlafapnoe

Wer häufiger unter Sodbrennen leidet und nachts stark schnarcht, sollte ebenfalls mit dem Arzt besprechen, ob eventuell eine Schlafapnoe vorliegt. Denn die gestörte Atmung sorgt auch dafür, sodass vermehrt Magensäure aufsteigt, die Speiseröhre brennt und sich ein unangenehm saurer Geschmack im Mund ausbreitet. Neben Medikamenten, die die Magensäureproduktion hemmen, kann hier kurzfristig auch helfen, etwas erhöht zu schlafen.

Wichtig ist auch darauf zu achten, ob der fehlende Tiefschlaf nachts zu einer erhöhten Unfallanfälligkeit führt. Fällt also auf, dass jemand trotz ausreichender Schlafmenge tagsüber sehr müde ist, häufig stolpert und sich anstößt, könnte sich eine Schlafapnoe dahinter verbergen.

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