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Kurzzeitpflege - vorübergehende Pflege

Kurzzeitpflege - vorübergehende Pflege


Kurzzeitpflege kommt zur Anwendung, wenn eine pflegebedürftige Person vorübergehend nicht mehr in seiner häuslichen Umgebung gepflegt und betreut werden kann. Durch die Kurzzeitpflege lassen sich Situationen überbrücken, wenn die Pflegeperson durch verschiedene Umstände verhindert ist. Dies kann Krankheit oder Urlaub sein. Tritt eine kurzfristige Verschlechterung der Gesundheit des Pflegebedürftigen ein, ist das auch ein Grund für die Kurzzeitpflege. Nach einem Krankenhausaufenthalt ist eine Kurzzeitpflege ebenfalls möglich. Es gibt Häuser, die nur Kurzzeitpflege anbieten. Manchmal ist sie auch bei ambulanten Diensten angesiedelt. Ebenso gibt es Pflegeheime, die über Kurzzeitpflegeplätze verfügen. Angeboten wird diese Pflege von den Wohlfahrtsverbänden, Kommunen und privaten Unternehmen. Die Seniorinnen und Senioren werden in den Einrichtungen der Kurzzeitpflege auf vielfältige Art betreut und gepflegt. Soziale und ärztliche Betreuung werden ebenfalls erbracht. Die ärztliche Betreuung in der Kurzzeitpflege sollte vom Hausarzt geleistet werden. Nicht alle Hausärzte sind dazu bereit, sodass ein anderer Arzt die Betreuung für die Dauer der Kurzzeitpflege übernehmen muss. Dieser Arzt muss von den Angehörigen gesucht und bestellt werden. Eventuell ist das Pflegeheim bei der Suche nach einem Arzt behilflich. Nach meinen Erfahrungen ist es jedoch ein nicht zu unterschätzender Aspekt, wenn die zu pflegende Person von ihrem aktuellen Hausarzt behandelt wird. Wenn Sie einen Pflegeplatz in einem Pflegeheim gefunden haben, sind einige Dinge zu beachten. Der Pflegeplatz wird Ihnen nicht lange reserviert. Lassen Sie sich eine Beispielrechnung erstellen damit Sie wissen, welche Kosten Sie selber tragen müssen. Kost und Logis müssen vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Soll die/der Pflegebedürftige Fernseher und Telefon im Zimmer haben, zahlen Sie dies auch selbst. Sollten Krankenfahrten in dieser Zeit nötig sein (z.B. Dialysefahrten) müssen diese von der Krankenkasse genehmigt werden. Wird dies versäumt, bleiben Sie auf diesen Kosten sitzen. Erkundigen Sie sich, ob das Pflegeheim mit den Pflegekassen oder mit Ihnen privat abrechnet. In der Regel soll das Pflegeheim immer mit den Kassen abrechnen. Vor Antritt der Kurzzeitpflege lassen Sie sich diese von Ihrer Pflegekasse genehmigen. Ein Tipp: Bitten Sie Ihre Pflegekasse Ihnen die Genehmigung zuzufaxen. Die Vorlage dieser Genehmigung erfreut die Verwaltung Ihres Pflegeheims. Bei einer Verlegung der pflegebedürftigen Person aus dem Krankenhaus in die Kurzzeitpflege benötigen Sie einen Überleitungsbogen. Darin sind die wichtigsten Informationen über die in Kurzzeitpflege gehende Person enthalten. Die Sozialdienste der Krankenhäuser sind bei der Erstellung und Weiterleitung der Überleitungsbögen an die Pflegeeinrichtung erster Ansprechpartner. Weiter benötigen Sie eine ärztliche Bescheinigung dass bei der pflegebedürftigen Person keine ansteckenden Krankheiten vorliegen. Zuständig dafür sind die Stationsschwestern bzw. die Stationsärzte. Die Preise zwischen den Kurzzeitpflegeeinrichtungen können unterschiedlich sein. Je nach Aufwand der Pflege und der vorhandenen Pflegestufe (aufwendigere Betreuung z. B. bei Pflegestufe 3) sind die Höchstbeträge schnell verbraucht. Das heißt: Wenn Sie die 28 Tage in Anspruch nehmen, kann es sein dass der Höchstbetrag nicht für die 28 Tage ausreicht. Der Rest muss dann privat gezahlt werden. Von der Pflegekasse wird für die Dauer von vier Wochen (28 Tage) die Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 1550€ pro Kalenderjahr übernommen. Der Höchstbetrag ist für alle Pflegeklassen gleich. Ob die Sozialhilfe Kosten übernimmt, hängt von verschiedenen Faktoren ab und muss mit den zuständigen Stellen abgeklärt werden. Für einen bestimmten Personenkreis (Menschen mit Demenz oder psychischen Krankheiten) stehen pro Jahr zusätzlich 460€ bereit. Tipp: An eine Kurzzeitpflege kann bei Bedarf eine Verhinderungspflege angeschlossen werden.


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Wird nach bspw. einer Operation oder nach längeren Behandlungen im Krankenhaus vorübergehend oder als Überbrückung zur Langzeitpflege noch kurzfristige Pflege und Betreuung benötigt, können Sie die so genannte Kurzzeitpflege zum Beispiel in der Kurzzeitpflegestation eines Alten- und Pflegeheims in Anspruch nehmen. In der Regel darf eine Kurzzeitpflege maximal 28 Tage andauern.

Finden Sie mit pflege.de die optimale Pflegeeinrichtung in Ihrer Nähe, die auch Kurzzeitpflege anbietet oder lassen Sie sich gebührenfrei und kompetent von Pflegeberatern beraten.

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