Wie Sprachassistenten bei der Pflege helfen können


Wie Sprachassistenten bei der Pflege helfen können

Sprachassistenten erobern seit einigen Jahren den Markt. Alexa, Siri, Now und wie sie alle heißen. Der Einstiegspreis ist günstig, die Leistungen in Verbindungen mit kompatiblen Geräten erstaunlich vielfältig. Fernseher, Heizung, Licht, Alarmanlagen, TV und mehr lassen sich anhand der eigenen Stimme oder eine Software bedienen.

Doch auch in der Pflege können die Sprachassistenten wertvolle Hilfe leisten. DerVorteil liegt zu einem in dem einfachen Einsatz. Praktisch jeder kann die Helfer ohne Aufwand installieren. Sie bieten ein großes Spektrum an Möglichkeiten und sind zudem recht günstig in der Anschaffung.

Nach den Statistiken werden etwa 72 Prozent der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden gepflegt. Dafür gibt es viele Gründe. Die Betroffenen möchten nur ungerne das gewohnte Umfeld verlassen. Zugleich spielen auch finanzielle Abwägungen eine Rolle. Ein Altersheim oder eine sonstige Pflegeeinrichtung erweisen sich häufig als wesentlich teurer, als die Pflege zu Hause. Aber natürlich ist es auch der Wunsch nach einer individuellen Pflege, wo die sprachgesteuerten intelligenten Assistenten ebenfalls häufig eingesetzt werden können. In den USA nutzen bereits einige Pflegeeinrichtungen die smarten Geräte, die aufgrund der Vielseitigkeit großen Zuspruch finden.

Sprachassistenten in der Pflege – Anwendungsbeispiele

Wer zuhause gepflegt wird, kann mit den Sprachassistenten eine gute Unterstützung bekommen. Im Haushalt können wesentliche Bedienungen mit der eigenen Sprache oder dem Handy durchgeführt werden. Die Hochleistungsmikrofone in den Assistenten reagieren bereits auf kleinste Laute. Alexa Sprachassistent

Verfügbar sind am Markt neben der Echo Reihe von Amazon Apple mit seinem Homepad und Google, als auch Microsoft mit Cortana. Sinnvolle Anwendungen imBereich der Pflege lassen sich aber aktuell nur bei Amazon Alexa (Echo) und in Teilen bei Google finden.

Pflegebedürftige Personen könnten diese intelligenten Sprachassistenten schon für kleinste Dinge einsetzen. Zum Bedienen der Türklingel, dem Ein- und Ausschalten der Lichter, der Fernsehbedienung, der Heizung und auf dem Telefon (in Deutschland wegen Datenschutz noch eingeschränkt). Ohne sich zu bewegen,könnten sie also rein mit der Stimme die jeweiligen Einstellungen vornehmen. Es muss nicht erst ein Lichtschalter in der Nacht gesucht werden. Ein kurzer, leiser Satz „Alexa ... Licht einschalten“ würde dann vollkommen ausreichen. Das Gleiche passiert, wenn es draußen kälter wird und die Heizung eingeschaltet werden soll.

Natürlich kann so auch im Notfall Hilfe gerufen werden. Die Sprachassistenten können mit der Stimme aber eben auch mit einem Handy bedient werden.

Weitere praktische Hilfen

Alexa als Sprachassistenten kann das Leben von Pflegepersonen einfacher gestalten. Ist die Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt, kann schon das Zubereiten von Kaffee zu einem Problem werden. Hier können ebenfalls die Sprachassistenten als Hilfe dienen. Die Pflegekraft bereitet zum Beispiel die Kaffeemaschine vor, so dass zum Wunschzeitpunkt einfach nur ein Sprachbefehl erfolgen muss und der Kaffee aufgebrüht wird.

Pflegeservice in Deutschland nicht geschult

Die meisten Pflegeanbieter sind aber mit dem Einsatz von Sprachassistenten nicht vertraut. Dabei geben Senioren an, das sich durchaus bereit wären, bis zu 100 Euro für solche Sprachassistenten auszugeben. Hilfe würden sie dazu aber bei den Pflegeanbietern bisher nicht finden. Die Amerikaner sind in diesem Bereich schon deutlich weiter und führen sogar umfassende Beratungen bei Senioren durch.

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