Veränderungen der Zähne mit dem Alter


Veränderungen der Zähne mit dem Alter

Alter und Zahnlosigkeit sind heutzutage nicht mehr zwingend miteinander verbunden. Immer mehr Senioren besitzen noch bis ins hohe Alter einen Teil ihrer eigenen Zähne. Mit einer sorgfältigen Zahnpflege sowie regelmäßigen Zahnarztbesuchen können Senioren eigene gesunde Zähne bis ins hohe Alter hinein erhalten und auf diese Weise nicht nur ihre allgemeine Gesundheit stärken, sondern auch einiges an Lebensqualität hinzugewinnen.

Trotzdem sind anatomische Veränderungen mit den Jahren nicht aufzuhalten und Zahnschäden können entstehen.

Unsere Zähne bestehen aus mehreren verschiedenen Strukturen, die sich im Laufe des Lebens kontinuierlich verändern. Die äußerste Schicht der Zähne, der Zahnschmelz ist die härteste Substanz in unserem Körper. Aber auch er wird von Jahr zu Jahr dünner, Risse und Sprünge können vermehrt auftreten. Die Farbe verändert sich, wird gelblicher und transparenter. Zum größten Teil bestehen unsere Zähne aus Dentin, das das Zahnmark umgibt, im Laufe des Lebens aber ebenfalls abgenutzt wird.

Was kann man tun, um die Zähne noch bis ins hohe Alter gesund zu erhalten?

Eine optimale Mundhygiene ist wohl das zuverlässigste Mittel. Täglich mindestens zweimal die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu reinigen, ist Grundvoraussetzung. Hinzu kommt die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer speziellen Zahnzwischenraumbürste.

Auch regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind im hohen Alter wichtig. Man sollte mindestens zweimal jährlich einen Kontrollbesuch beim Zahnarzt wahrnehmen, der Karies oder auch Erkrankungen des Zahnhalteapparates erkennen kann. So wird beispielsweise das Fortschreiten der Karies verhindert oder die Heilung von Zahnfleischentzündungen erleichtert.

Im Seniorenalter erkranken die meisten Patienten an einem Rückgang des Zahnfleisches. Dadurch freigelegte Zahnhälse und Wurzelflächen bieten so einen ungeschützten Bereich, der vermehrt durch Bakterienanhaftungen besiedelt wird. Werden diese Beläge nicht von Experten wie denen von Dentaloft.de durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt, können sie eine Wurzelkaries auslösen und in Folge den Kieferknochen schädigen.

Die Zahnfleischentzündungen, sind in den letzten Jahren zu Recht stark ins Blickfeld der Zahnmediziner und der Öffentlichkeit gerückt. Ältere verlieren häufiger Zähne, weil der Zahnhalteapparat erkrankt ist. Wird aus der bakteriell bedingten Entzündung des Zahnfleisches eine Parodontitis, kommt es zu einer schwerwiegenden Zerstörung des Zahnhalteapparates, die dann nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Häusliche Mundhygiene anpassen

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich häufig ebenfalls die Feinmotorik. Gegenstände können nicht mehr so stark gegriffen und bewegt werden wie in jüngeren Jahren. Dann können bei der Zahnreinigung spezielle Seniorenzahnbürsten sehr hilfreich sein. Sie haben einen dickeren Griff, der eine sichere Handhabung erleichtert.

Auch mithilfe einer elektrischen Zahnbürste lässt sich die häusliche Mundhygiene erleichtern und verbessern, da die Handhabung durch den dickeren Griff und die leichtere Putzbewegung wesentlich einfacher ist. Auch für die Zahnseide gibt es Hilfsmittel, die die Zahnseide auffädeln und die Handhabung damit deutlich erleichtern. Oder aber man verwendet für die größeren Zahnzwischenräume spezielle Zwischenraumbürsten.