Mit modernen Hilfsmitteln wieder richtig hören


 

Mit modernen Hilfsmitteln wieder richtig hören

 

Hörverlust ist in unserer Gesellschaft ein anhaltendes Problem. Während einige Hörschäden genetisch bedingt sind, werden andere durch äußere Einflüsse verursacht. Mittlerweile kann dagegen glücklicherweise effektiv mit geeigneten Schutzmaßnahmen vorgegangen werden. Zudem sollte bei einer beginnenden Schwerhörigkeit ein Hörtest erfolgen. So kann festgestellt werden, ob passende Hörgeräte ausgewählt werden müssen. Falls ja, empfiehlt es sich, diese möglichst individuell an die Nutzer anzupassen.

 

Hörgeräte

 

Schutzmaßnahmen für das Gehör ergreifen

 

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen für eine Schwerhörigkeit: Einige Schwierigkeiten mit den Ohren sind genetisch bedingt. Hierfür gibt es spezielle Therapien, die genetische Defekte frühzeitig erkennen und beheben. Ebenso kann es passieren, dass äußere Einflüsse zu einem Hörverlust führen. Das kann beispielsweise passieren, wenn bei der Arbeit ein hoher Lärmpegel vorliegt oder häufig laute Freizeitaktivitäten wie Konzertbesuche auf dem Programm stehen.

 

Sollten äußere Einflüsse die Hörfähigkeit gefährden, ist es möglich, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um das Gehör zu schonen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, Schutzkopfhörer bei der Arbeit zu tragen, durch die Lärm nicht so leicht eindringen kann. Ebenso gibt es individuell anpassbare Ohrstöpsel, die das Gehör auf einem Konzert schonen. Man kann die Musik mit dem ganzen Körper wahrnehmen, ohne dass Gehör einem großen Risiko auszusetzen. Auf diese Weise lässt sich ein Hörverlust vermeiden beziehungsweise verlangsamen.

 

Mit einem Hörtest die eigene Hörfähigkeit einschätzen

 

Um einschätzen zu können, welche Maßnahmen zum Schutz des Hörsinns ergriffen werden müssen, bietet sich der Einsatz eines Hörtests an. Mit diesem kann ganz genau festgestellt werden, wie gut der Hörsinn einer Person noch funktioniert. Abhängig vom Ergebnis bieten sich jeweils andere Verfahren an, um die vorhandene Hörfähigkeit zu erhalten beziehungsweise auszubauen.

 

Mittlerweile ist es nicht mehr zwingend erforderlich, für einen Hörtest einen Ohrenarzt aufzusuchen. Stattdessen besteht die Möglichkeit, Online-Angebote zu nutzen, um sich selbst und seine Hörfähigkeit zu testen. Hier können individuelle Einstellungen vorgenommen werden, sodass das Ergebnis möglichst passgenau ist. Die Resultate eines solchen Hörtests entscheiden darüber, ob die Schutzmaßnahmen intensiviert oder Hilfsmittel wie Hörgeräte verwendet werden müssen.

 

Hörgeräte mildern eine vorhandene Schwerhörigkeit ab

 

Zu den gängigsten Hilfsmitteln bei einer Schwerhörigkeit zählen Hörgeräte. Hier gibt es ganz unterschiedliche Arten. Sogenannte IdOs (In-dem-Ohr-Hörgeräte) sind besonders klein und unscheinbar. HDOs (Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte) bieten hingegen einen besonders zuverlässigen Halt. CICs schließlich sind Komplett-im-Gehörgang-Hörgeräte. Die verschiedenen Varianten arbeiten mit einer langlebigen Akkutechnologie. Ein ausführlicher Einblick in die Welt moderner Hörgeräte ist zum Beispiel bei Audika zu bekommen.

 

Die Entwicklung von Hörgeräten ist in den letzten Jahren sehr stark vorangeschritten. Vor allem die Digitalisierung hat dabei geholfen, diese Tools zu optimieren und auf die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. So gibt es beispielsweise drahtlose Modelle, die sich leicht mit verschiedenen Elektronikgeräten verbinden lassen. Außerdem sind zahlreiche Modelle mit Richtmikrofonen ausgestattet. Diese sorgen dafür, dass das Sprachverstehen optimiert wird und die Kommunikation mit anderen bestmöglich funktioniert. Um das Ohr perfekt zu schützen, werden Rückkopplungen professionell verhindert. Das Klangerlebnis, dass die einzelnen Modelle bieten, ist sehr realistisch und kommt an das natürliche Hören nahe heran.

 

Die Hörgeräte individuell anpassen

 

Wer Hörgeräte einsetzen möchte, muss diese auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Die Ohren eines jeden Menschen sind einzigartig und in dieser Hinsicht mit Fingerabdrücken vergleichbar. Sowohl von den Einstellungen als auch vom Halt her müssen die Hörgeräte daher so angepasst werden, dass sie die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers bestmöglich befriedigen. So benötigt ein rüstiger, mobiler, selbstständiger Mensch häufig andere Lösungen als jemand, der zum Beispiel auf eine Krankenpflege angewiesen ist.

 

Die einzelnen Hörgeräte müssen aber nicht nur an den Menschen selbst, sondern auch an dessen Umwelt angepasst werden. So bietet es sich beispielsweise an, digitale Hörgeräte mit dem Telefon zu verbinden, damit Telefonate reibungslos funktionieren. Außerdem gibt es Bluetooth-fähige Hörgeräte, die beispielsweise eine Verbindung zu einem Fernseher erlauben. Somit ist es Schwerhörigen möglich, das Fernsehprogramm in der von Ihnen benötigten Lautstärke zu genießen, ohne andere zu stören. Häufig bieten Hersteller eine spezielle Hörgeräte-App an. Diese erlaubt es Betroffenen, ihre Hörgeräte diskret zu bedienen und so einzustellen, dass sie perfekt zu ihnen passen.

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