Im Alter geistig fit bleiben: 7 Tipps


Im Alter geistig fit bleiben: 7 Tipps

Lange Ruhephasen schwächen unsere körperliche Kondition. Wer seine Ausdauer, seine Muskeln und auch seinen Kreislauf trainieren möchte, muss in ständiger Bewegung bleiben. Aber nicht nur der Körper braucht Bewegung - auch das Gehirn benötigt Trainingseinheiten und muss regelmäßig gefordert werden, damit Merkfähigkeit, Konzentration und Erinnerungsvermögen nicht nachlassen. Zu glauben, ein gutes Gedächtnis sei ausschließlich von der Intelligenz abhängig, wäre fatal. Es geht primär um das Training des Gehirns. Schlussendlich gerät man schnell außer Atem, wenn der Körper untrainiert ist - das Gehirn kommt zwar nicht außer Atem, jedoch ist man schneller überfordert, wenn man es nicht trainiert. Am Ende genügen gerade einmal zehn Minuten am Tag um man geistig fit zu bleiben. Das sollte auch das Ziel sein. Schlussendlich wünscht sich jeder ein gutes Gedächtnis, vor allem auch dann, wenn man bereits ein hohes Alter erreicht hat.

Die Vorbereitung

Unser Gehirn befindet sich im ständigen Umbruch. Zwischen den Nervenzellen finden neue Verknüpfungen statt, neues Wissen wird integriert und Inhalte werden neu strukturiert. Jedoch nimmt mit dem Alter die sogenannte Plastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, ab, wenn es um die Herstellung neuer Verbindungen zwischen den Nervenzellen geht. Der erste Hinweis könnte eine nachlassende Gedächtnisleistung sein. Jedoch ist eine gewisse „Altersvergesslichkeit“ normal, wobei das nicht bedeutet, dass es zwangsläufig zum Abfall der geistigen Fähigkeiten kommen muss. Ein Mensch, der bereits 70 Jahre alt ist, kann sehr wohl ein leistungsfähigeres Gehirn als ein 30-Jähriger haben. Vor jedem Gehirntraining sollte man aber im Vorfeld Entspannungsübungen durchführen, sodass der Kopf von jeglichen Gedanken befreit wird. Hinsetzen, tief Luft holen und die Augen schließen. Wer sich bereit fühlt, kann sich sodann mit den unterschiedlichsten Übungen befassen.

Tipp Nummer 1: Auf der Suche nach einem bestimmten Buchstaben

Eine beliebte Möglichkeit ist das Suchen von Buchstaben in einer Zeitung. Einfach einen Artikel auswählen und danach einen bestimmten Buchstaben suchen, der dann - so schnell wie möglich - im gesamten Artikel mit einem Leuchtstift markiert wird.

Tipp Nummer 2: Kreuzworträtsel, Sudoku und der Einkaufszettel

Kreuzworträtsel sind besonders empfehlenswert, wenn man die grauen Zellen trainieren möchte. Jedoch ist zu beachten, dass nur wenige neue Verknüpfungen gebildet werden können. Mitunter kann das Kreuzworträtsel als Kontrolle der Gedächtnisfähigkeit verstanden werden. Wer hingegen gerne ein Sudoku löst, trainiert sein Gehirn effektiver. Schlussendlich trainiert man mit dem Zahlenrätsel das logische Kombinationsvermögen. Eine weitere Möglichkeit stellt der Einkauf dar. Man kann schon einen Einkaufszettel schreiben, sollte jedoch nur selten, vorwiegend erst dann, wenn man sich Richtung Kassa bewegt, einen Blick darauf werfen, um sich zu vergewissern, nichts vergessen zu haben.

Tipp Nummer 3: Brainfood

Auch das Gehirn braucht Nahrung - sogenanntes Brainfood. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass eine gesunde Ernährung den Alterungsprozess des Gehirns bremsen kann. Besonders empfehlenswert sind Vitamine und auch, aufgrund der Omega 3-Fettsäuren, Fisch.

Tipp Nummer 4: Sport betreiben

Auch körperliche Anstrengungen haben einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Schlussendlich regt die sportliche Betätigung das Nervenwachstum im Gehirn an. Besonders empfehlenswert sind klassische Ausdauersportarten. Chronisch Kranke, die ihre Gehirnleistung verbessern wollen, sollten jedoch im Vorfeld mit einem Arzt Rücksprache halten, welche Sportarten sie ausüben dürfen.

Tipp Nummer 5: Gespräche führen

Der Austausch mit Menschen regt ebenfalls das Gehirn an. Das menschliche Gehirn ist nämlich dafür gemacht, dass es sich mit anderen Ideen auseinandersetzt. Selbst ein belangloses Gespräch kann schon ein geistiges Training sein. Wer also regelmäßige Gespräche mit seinen Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden führt, der trainiert ebenfalls sein Gehirn.

Tipp Nummer 6: Stress vermeiden

Wer geistig fit bleiben möchte, der sollte seine Freizeit sinnvoll nützen und darauf achten, so wenig Stress wie möglich haben. Stress sorgt immer wieder dafür, dass diverse Sachen vergessen werden - man fühlt sich schnell überfordert und hat mitunter die Angst, dass die Trainingseinheiten nicht zum gewünschten Erfolg führen.

Tipp Nummer 7: Spaß haben

Am Ende geht es natürlich um den Spaß. Ganz egal, für welches Gehirntraining man sich schlussendlich entscheidet - nur dann, wenn man mit Spaß an die Sache rangeht, kann das Gehirn effektiv trainiert werden. Ob man sich bei diesem Anbieter anmeldet, um danach sein Glück im Online Casino auf die Probe zu stellen oder doch lieber ins Museum geht oder ein Kreuzworträtsel löst, bleibt jeder Person selbst überlassen, solange sie Spaß an der Sache hat.

Wann sollte der Arzt kontaktiert werden?

Stellt man fest, dass man in den letzten Monaten immer mehr Sachen vergessen hat, so sollte ein Arzt kontaktiert werden. Empfehlenswert sind Neurologen, die in weiterer Folge nach der Ursache für die mögliche Gedächtnisstörung suchen. In vielen Fällen sind etwa Schlafmangel oder auch Stress maßgeblich an den aufgetretenen Gedächtnisstörungen verantwortlich.

 

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