Hilfe für pflegende Angehörige


 
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In Deutschland wird ein Großteil der Pflegebedürftigen von Angehörigen betreut. Da die Menschen immer älter werden, gibt es auch mehr Menschen, die nicht mehr selbständig leben können. Manchmal sorgt ein Unfall dafür, dass man sich nicht selbst versorgen kann, in anderen Fällen sind es Krankheiten oder schlicht und einfach Altersschwäche, die jemanden pflegebedürftig machen. Mit Ende 2017 gab es laut Pflegestatistik 3,41 Menschen, die Pflege benötigten. 1,76 Millionen davon werden von Angehörigen betreut. Einige müssten auf einen Gewinn im NetBet Casino hoffen, um sich externe Pflege leisten zu können, in anderen Fällen wiederum wehren sich die Betroffenen dagegen Fremde ins Haus zu lassen.

 

Angehörige zu pflegen ist ein harter Job

An kaum jemandem geht die Pflege eines nahen Angehörigen spurlos vorüber. Immerhin stoßen viele an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Vor allem wenn Demenz der Grund für die Pflegebedürftigkeit ist, sehen sich Angehöriger mit einer fordernden Situation konfrontiert. Die Betroffenen gleiten langsam und kontinuierlich ins Vergessen und können schließlich keinen Moment mehr aus den Augen gelassen werden. Doch auch wenn körperliche Ursachen für die Pflegebedürftigkeit vorliegen, ist der Druck auf die Angehörigen groß.

 

In vielen Fällen leisten Angehörige neben ihrem Beruf die belastende Pflegearbeit. Nach dem Job geht es zum Angehörigen, um bei der Körperpflege zu helfen, Besorgungen zu erledigen oder Arztbesuche zu absolvieren. Zu Hause warten in vielen Fällen noch der Haushalt und die Familie: Ein Spagat, der auf die Dauer kaum zu schaffen ist. Aufgrund der Dauerbelastung entwickeln pflegende Angehörige oft folgende Symptome:

 

       Depressionen: Man sieht sich mit einer ausweglosen Situation konfrontiert und weiß oft, dass keine Besserung des Gesundheitszustandes mehr möglich ist. Pflegende Angehörige erreichen oft einen Punkt des Ausbrennens, wo sie sich mit der gesamten Situation überfordert fühlen

       Auch Schlafstörungen kommen bei pflegenden Angehörigen häufig vor. Man kann auch nachts nicht mehr abschalten und grübelt über die Situation nach.

       Auch körperliche Beschwerden sind bei pflegenden Angehörigen häufig: Sie leiden zum Beispiel an Schulter- und Rückenschmerzen. Immerhin müssen die Patienten gewaschen und beim Gehen unterstützt werden.

       Gelenksschmerzen sind bei pflegenden Angehörigen ebenfalls keine Seltenheit

 

Hilfsangebote für pflegende Angehörige nutzen

Umfragen zufolge fühlen sich 70 Prozent der pflegenden Angehörigen überlastet. Trotzdem nimmt nur ein geringer Teil Hilfsangebot in Anspruch. Manche befürchten, dass externe Pflegekräfte so viel kosten, dass man einen Gewinn im NetBet Casino erzielen müsste, um sich Hilfe leisten zu können. Andere wiederum scheuen sich davor, Fremde in die Situation mit einzubeziehen. Gerade in der Anfangsphase unterschätzen pflegende Angehörige oft den Aufwand und die Belastung.

 

Es gibt mittlerweile zahlreiche Unterstützungsangebote, die Angehörige entlasten. So gibt es die Möglichkeit, zumindest stundenweise externe Pflegekräfte mit den gröbsten Arbeiten zu betrauen. Wer sich Unterstützung von außen holt, lässt den Angehörigen nicht im Stich. Ganz im Gegenteil, wenn man zwischendurch die Möglichkeit hat sich zu erholen und den eigenen Hobbys nachzugehen, hat man auch für den Betroffenen mehr Energie und Ruhe. Psychische Unterstützung finden Angehörige in Gruppen, wo sie andere Betroffene treffen. Schon alleine das Gefühl, mit all den Problemen nicht alleine zu sein nimmt viel Ballast von den Schultern. Außerdem gibt es von vielen sozialen Hilfsdiensten spezielle Schulungen für Angehörige, die sich mit verschiedenen Sachgebieten rund um das Thema Pflege befassen. Dabei lernen sie zum Beispiel bestimmte Hebetechniken, die das Umbetten der Patienten rückenschonend ermöglichen.

 

Ganz besonders wichtig ist, so früh wie möglich, um finanzielle Unterstützung anzusuchen. Anfangs ist kaum abzuschätzen, wie viel Geld für Pflegemittel, Medikamente und medizinische Hilfsmittel aufgewendet werden muss.

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