CPAP-Beatmung innerhalb der Schlafapnoe-Therapie


Die CPAP-Beatmung innerhalb der Schlafapnoe-Therapie

Einige Patienten leiden unter Schlafapnoe, einer besonderen Form der Schlafstörung. Typische Symptome einer Schlafapnoe sind Atemaussetzer, wodurch die nächtliche Ruhe erheblich gestört wird. Chronische Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind die Folge. Dadurch, dass es infolge der Atemaussetzer außerdem zu einer Erhöhung der Herzfrequenz sowie des Blutdrucks kommen kann, kann Schlafapnoe auch langfristig zu Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfällen führen. Dies kann durch eine spezielle Therapie, bei der während des Schlafens eine sogenannte CPAP-Maske angewendet wird, vorgebeugt werden. CPAP steht für Continuous Positive Airway Pressure („kontinuierlich positiver Atemwegsdruck“). Dabei wird eine Maske aufgesetzt, die die Raumluft mit Überdruck in die Atemwege leitet, wodurch der Nasen- und Rachenraum geöffnet bleibt.

Bei der Therapie sollten die psychischen Auswirkungen nicht unterschätzt werden. Anfangs stellt das Tragen eines künstlichen Beatmungsgerätes während des Schlafes durchaus eine große Überwindung für die Patienten dar. Um die Ängste von vornherein eindämmen zu können, sollten die Patienten über das Tragen der Maske und deren Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Außerdem muss deutlich gemacht werden, dass innerhalb der CPAP-Therapie ein aktiver Einsatz der Patienten erforderlich ist.

Therapie mit dem bestmöglichen Ergebnis erzielen

Um das bestmögliche Ergebnis innerhalb der CPAP-Therapie zu erzielen, ist es von großer Bedeutung, dass die Maske jede Nacht getragen wird. Vor diesen Hintergründen sollte die Maske ab der ersten Anwendung auf die bedürftigen Personen individuell angepasst werden, damit diese während des Schlafes optimalen Komfort bietet und zu möglichst wenig Druckstellen führt. Bei der individuellen Anpassung ist es besonders wichtig, dass dies in Schlafposition vorgenommen wird, da sich die Gesichtsmuskeln während der Entspannungsphase eine andere Form annehmen. Der Tragekomfort kann außerdem mit Hilfe eines sogenannten Contour CPAP-Kissen verbessert werden, das verhindert, dass die Maske gegen das Gesicht drückt. Beschwert sich ein Patient über eine zu laute Maske, lässt dies häufig darauf schließen, dass die Abdichtung der Maske ungenügend ist. Neben einer schlechten Sitzform stellt häufig eine dreckige Maske den Grund dafür dar.

Es ist wichtig, dass den Patienten übermittelt wird, dass durch das Tragen der Maske lediglich die Symptome einer Schlafapnoe verhindert werden können, für die Beseitigung der anatonischen Ursachen, wie z.B. eine vergrößerte Zunge bzw. vergrößerte Rachenmandeln oder ein zu kleiner Unterkiefer, sind hingegen operative Maßnahmen erforderlich, die mit den behandelten Ärzten abgesprochen werden sollten.

Zu den weiteren Ursachen gehören das Schlafen in Rücklage oder der Konsum von Alkohol- und Beruhigungsmitteln, der die Muskeln erschlaffen lässt, wodurch es zu einer Störung der Atemwege kommen kann. Starkes Übergewicht im Halsbereich kann außerdem dazu führen, dass die Rachenmuskulatur geschwächt wird, was zu einer Beeinträchtigung der Atmung führt.

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